Pressemitteilung ‚Prostitutionsgesetz‘ des Bayerischen Landesfrauenrates

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Mittwoch, 25. März 2015 Pressemitteilung Bayerischer Landesfrauenrat fordert Verbot der Prostitution – Arbeitsbedingungen der Prostituierten müssen durch effektives Prostituiertenschutzgesetz verbessert werden „Der Bayerische Landesfrauenrat fordert ein Verbot der Prostitution – vergleichbar den Regelungen in Schweden – da sie menschenverachtend ist. … Weiterlesen

Protest gegen öffentliche Unterstützung einer „Bildungsveranstaltung“ der Pro-Prostitutionslobby

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In der zweiten Aprilwoche hatte das Wehnerwerk in Frankfurt eine Tagung geplant, die unter dem Titel „Sexarbeit im Kontext feministischer Diskurse“ laufen sollte, und die von „vermeintlichen Widersprüchen“ zwischen Prostitution und Feminismus und von „matriarchaler Prostitution“ sprach. Im Rahmen der Tagung … Weiterlesen

Internationaler Kongress Dezember 2015

 Logo Stop Sexkauf

DER INTERNATIONALE KONGRESS zum Abbau der Prostitution Stop Sexkauf v. 5.-7-12.2014:

DER KONGRESS stopsexkauf.pdf

Eröffnung

Die Vorträge auf der Eröffnungsveranstaltung sind auf youtube: http://youtu.be/ZYd3dNc5_IE, https://www.youtube.com/watch?v=WB7XcMk96tY,https://www.youtube.com/watch?v=-lmB_nMR0Vw

Der Kongress vom 5.-7.12.2014 in München war ein großartiger Start, die Forderung „Stop Sexkauf“ an die Öffentlichkeit zu bringen und Menschen zu erreichen, die dieses Ziel im Blick haben, aber bisher keine Unterstützung dafür fanden. Erstmalig bot dieser Kongress die Gelegenheit, sich über das Sexkaufverbot und dessen Begründungen zu informieren. Öffentlichkeit und Politik sind im Vorfeld des Gesetzes von 2002 und danach nahezu ausschließlich darüber informiert worden, dass es in Ordnung sei, Prostitution in der Gesellschaft für Männer bereit zu halten. Der seitens Bordellbetreiberinnen gestartete Versuch, Prostitution als „Beruf wie jeder andere“ gesellschaftlich zu verankern, ist zwar nicht wirklich gelungen, aber hat sich weitgehend verfestigt zu einer Haltung, Prostitution zu tolerieren. Eine Vielfalt von Mythen wie etwa, Prostitution schütze die „anderen“ Frauen vor sexueller Gewalt, und die Begriffe „Freiwilligkeit“ und „sexuelle Selbstbestimmung“ haben Kritik weitgehend zum Schweigen gebracht. Allenfalls melden sich BürgerInnen zu Wort, wenn ihnen die Prostitution zu nah und zu sichtbar wird und wieder einmal ein Großbordell gebaut werden soll. Doch der Intiative Stop Sexkauf geht es um die Prostitution an sich, um die Skandalisierung der fraglosen und legitimierten Bereitstellung von Frauen für das Ausleben sexueller Bedürfnisse von Männern. Diese „Bedürfnisse“ zu akzeptieren leitet sich ab von dem immer noch virulenten Bild der angeblichen Triebhaftigkeit männlicher Sexualität, die ausgelebt werden müsse. Dieser biologistischen Vorstellung widerspricht „Stop Sexkauf“ vehement und sieht sich in guter Gesellschaft z.B. mit der Männerintiative Zero Machos, die die sexuelle Benutzung von Frauen für Geld ablehnen. Den Gedanken der „Triebhaftigkeit“ zu akzeptieren bedeutet eine Bankrotterklärung gegenüber allen Bestrebungen nach Gleichberechtigung der Geschlechter (vgl. Rahel Gugel), nach einem Männlichkeitsbild ohne Dominanz und Gewalt und nach wirksamer Bekämpfung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt. Es bedeutet ferner, die Gewalt, die jeder Form von Prostitution innewohnt, zu ignorieren bzw. zu tolerieren, es bedeutet, Gewalterfahrungen von Frauen, die in die Prostitution gehen, zu ignorieren, die es ihnen erst ermöglichen, fremde Männer für Geld in ihren Körper eindringen zu lassen und sich von den eigenen Gefühlen abzuspalten, wie die Traumaforschung (s. http://www.trauma-and-prostitution.eu, PPT Den Körper verkaufen) zeigt. Aussteigerinnen, die ihre Erfahrungen bearbeiten und politisch reflektieren, zeigen die Mechanismen und die Gewalt in der Prostitution auf und erheben die Forderung nach einem Sexkaufverbot (vgl. Rachel Moran und Tanja Rahm. Rede bei Feminism in London 2014). In 11 Diskussionsforen (s. Programm oben) wurde intensiv informiert und diskutiert. Insbesondere das Forum zur Realität in der Prostitution bot für viele erstmals die Gelegenheit, Aussteigerinnen aus Irland, Dänemark und Deutschland zuzuhören und eine ganz andere Sicht auf die Prostitution zu erhalten als es die Bordellbetreiberinnen und Dominas glorifizierend verbreiten. Die authentischen Berichte, was die Prostitution für die Frauen darin bedeutet, wie sie ihre Gefühle und Wahrnehmungen und ihr Erleben abspalten und den Sexkäufern lustvolle Sexualität vorspielen müssen, hat die TeilnehmerInnen des Forums sehr berührt und betroffen gemacht. Das Forum zum „schwedischen Modell“ der Freierbestrafung hat aus erster Hand durch den Polizisten aus Stockholm Simon Häggström und die Juristin Gunilla Ekberg darüber informiert, wie es entstanden ist und wie es in der Praxis funktioniert: Sexkäufer werden bestraft, Frauen in der Prostitution werden beraten und unterstützt – auch wenn sie nicht aussteigen wollen – und an den Schulen lernen Jungen und Mädchen, dass der Körper von anderen Menschen nicht käuflich ist – ein Wandel des Männlichkeitsbildes hat sich vollzogen, das sich nicht über die Benutzung von Frauen und Macht über sie definiert, sondern sich sukzessive auf reale Gleichberechtigung hin bewegt… (Dieser Text wird fortgesetzt…)

Materialien zum Kongress:Logostopsexkauf, Stimmen zum Kongress, Presseerklärung_Kongress_Stop_Sexkauf-1, Flyer der Ausstellung „Stop Sexkauf“, Alle 12  Ausstellungsmodule hintereinander, Alle Displays groß zum Ausdrucken/Herstellen von Displays, Bericht in der Süddeutschen Zeitung v. 8.12.2014

Die überwältigende Tanzperformance des Mädchensportzentrum&EventCenter im Centre Talma, Berlin

Fotostrecke: Mary Honeyball, Dorothee Schlegel, Tanja Rahm, Pierrette Pape, Rachel Moran, Gunilla Ekberg, Lea Ackermann, Christine Strobl, Abschlusspodium, Publikum, Tanzperformance, Beifall für Performance

Mary Honeyball Dr. Schlegel, MdB P1260998 (2)Pierrette.Rachel Moran1Gunilla Lea Ackermann Christine Strobl.   Perspektiven1  PublikumMädchensportzentrum&EventCenter Central Talma Berlin Standin Ovations für Berlin  

Stop Sexkauf – Materialien zur Freierbestrafung:Textsammlung in:  Kofra_151_152-3, Zur Realität in der Prostitution: 148 KOFRA-3 (s. Kategorien)

Interessante Presseberichte: Spiegel. Bestraft die Freier,  

Weitere Inhaltliche Materialien bisher noch auf: www. kofra.de/pressebereich, http://www.kofra.de/Gruppen/Ak Abbau der Prostitution, http://www.banishea.wordpress.com und abolition 2014.

Initiativen in Deutschland

Eine Auswahl an Gruppen, die sich für die Beendigung der Prostitution einsetzen:

Initiative Stop Sexkauf c/o Kofra, München

Bürgerinitiative gegen ein Bordell in Marburg

Abolition 2014

Solwodi

Karlsruher Appell

Eine große Auswahl an deutschen und internationalen Webseiten und Initiativen gibt es auf http://www.banishea.wordpress.com unter „Blogroll“.

Aussagen von Aussteigerinnen aus der Prostitution

Huschke Mau, Deutschland: über-das-schweigen

Rachel Moran, Irland,  vor dem nordirischen Parlament zum Gesetzesvorschlag zur Freierbestrafung

Rebecca Mott, England

Tanja Rahm, Dänemark: zum Schweigen gebracht…

Trauma

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Trauma – eine seelische Verletzung, die weiteres Verhalten und Wahrnehmen immer wieder beeinflusst. Die Forschungen von Expertinnen und Experten der Traumapsychologie, die persönlichen Berichte und Nachforschungen derjenigen, die sich aus zahlreichen, oft persönlich sehr schmerzhaften Gründen, mit den Folgen sexueller … Weiterlesen