18.04.18 | Gießen | Alarm gegen Sexkauf
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Loverboys – die unterschätzte Gefahr pdf zur Veranstaltung: Einladung – Alarm – Loverboys |
02.05.18 |
Gießen | Alarm gegen Sexkauf | Prostitutionskritik – ALARM! Gegen Sexkauf und Menschenhandel e.V. stellt sich vor
Elisabeth-Selbert Frauenkulturzentrum Walltorstraße 1, 35390 Gießen 19.00 – 21.00 Während die Einen Prostitution für einen Beruf wie jeden anderen halten, ist sie für Andere Ausdruck eines frauenverachtenden Systems. So auch für den kürzlich in Gießen gegründeten Verein ALARM! Gegen Sexkauf und Menschenhandel e.V. ALARM! möchte an diesem Abend einen Überblick über die Lage der Prostitution in Deutschland sowie über den Stand der Diskussion rund um das Thema geben. Die Referentinnen stellen außerdem das sogenannte „Nordische Modell“ vor, welches zuletzt in Frankreich in Kraft trat. Dieses beinhaltet unter anderem, dass Freier bestraft und Unterstützungsstrukturen und Ausstiegshilfen für Prostituierte ausgebaut werden. |
25.05.18 | Berlin | Terre des Femmes
(Anmeldung bis zum 13.05.18!) |
Mit Shelly Kupferberg, Dr. Godula Kosack, Leni Breymaier, Huschke Mau, Sabine Constabel, Inge Bell |
Veranstaltungshinweis:
Die Bürgerinitiative gegen ein Großbordell in Marburg lädt am 25. April 2015 zu Informationen über das schwedische Modell ein. Hintergrund, Wirkungsweise, Umsetzung auch in Norwegen stehen auf dem Programm.
Stop Sexkauf! Informationen, Materialien, Aktionen
Hervorgehoben
Aussteigerinnen als Aktivistinnen – Fachtagung
Die abolitionistische Bewegung zeichnet sich mehr als andere politische und soziale Bewegungen durch die aktive Beteiligung und Führungsrolle von unmittelbar betroffenen Frauen aus. Ihre politische Arbeit als Expertinnen hat auch in Deutschland schon zu einem Umdenken geführt.
Auf der Fachtagung des Bündnisses Stop Sexkauf informieren ausgestiegene Frauen über Schwerpunkte und Strategien um Prostitution in Deutschland zu beenden. Wir freuen uns auf wichtige Gespräche.
Zeit: Samstag, 30. März 2019, 10:00 bist 17:00
Ort: Evangelische Fachakademie, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München
Rednerinnen:
Dr. Anita Heiliger, Kofra e.V. und Bündnis Stop Sexkauf
Dr. Inge Kleine, Bündnis Stop Sexkauf und Abolition 2014
Huschke Mau, Aktivistin, Ausgestiegene und Gründerin des Netzwerks Ella
Marie Merklinger, Aktivistin und Ausgestiegene
Sophie und Marlen, Aktivistinnen im Netzwerk Ella
Merly Asbogard, Aktivistin und Aussteigerin aus Schweden
Rosen Hicher, Aktivistin, deren „Marche pour l’abolition“ durch Frankreich den schwedischen Ansatz in die Städte und Gemeinde Frankreichs brachte.
Unkostenbeitrag: 25.- € an Kofra e.V./Fachtagung, Konto 7805500 bei der Sozialbank, IBAN: DE28700205000007805500
Anmeldung und Kontakt:
Kofra e.V.
Baaderstraße 30, 80469 München, Telefon: 089 20 10 450
Email: kofra-muenchen@mnet-online.de
FLYER ZUM HERUNTERLADEN:
Kofra Fachtagung 2019 Aussteigerinnen als Aktivistinnen
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3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen – Solwodi und CAP mit Armut und Gesundheit e.V.
Fünf Jahre nach dem ersten internationalen Kongress zur Beendigung der Prostitution in Deutschland seit mehr als 100 Jahren können wir sehen, dass in unserer Gesellschaft das Bewusstsein über die Realitäten der Prostitution und ihrer Bedeutung in einer Gesellschaft, die für sich in Anspruch nimmt, für die Gleichstellung von Frauen und Männern und die Anerkennung der Menschenwürde aller einzutreten, immer mehr wächst.
Wir freuen uns daher sehr über und auf diesen Kongress!
Datum: 02.04.2019 bis 05.04.2019
„Zusammen mit CAP International und Armut und Gesundheit e.V(Prof. Dr. Gerhard Trabert) richtet SOLWODI vom 2. bis 5. April 2019 in Mainz den 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen und Frauen aus. In der Universität Mainz werden 350 internationale Gäste erwartet. Internationale Referent*innen, Wissenschaftler*innen, Aussteigerinnen u.a. berichten zum Thema.“
Der Kongress bietet ein vielfältiges Programm, aus dem heraus das Thema der sexuellen Ausbeutung aus verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachtet wird.
Veranstaltende sind SOWODI (Solidarity with Women in Distress), CAP (Coalition Abolition Prostitution) und Armut und Gesundheit e.V (Prof. Dr. Gerhard Trabert).
Das Ziel des Kongresses ist eindeutig und mutig:
„Der Weltkongress will zur Aufklärung beitragen und wird Handlungsschritte für eine Gesellschaft ohne Prostitution entwickeln. Ziel ist die Einführung des Nordischen Modells (Sexkaufverbot) auch in Deutschland.“
Sprechen werden unter anderem Melissa Farley (Prostitution Research and Education), Dr. Ingeborg Kraus und Rachel Moran (SPACE International), deren Buch „Was vom Menschen übrig bleibt. Die Wahrheit über Prostitution“ wesentlich zur Aufklärung über Prostitution beiträgt.
Eine besondere Ehre ist es, Ruchira Gupta aus Indien mit ihrer Initiative Apne Aap und „Last Girl First“ bei diesem Kongress zu erleben. Die internationale und ethische Perspektive ergänzen außerdem Prof. Dr. Gerhard Trabert (Armut und Gesundheit) und Prof. Dr. Elke Maack von der Universität Erfurt.
Zur Situation in Deutschland referieren Marie Merklinger, eine Frau, die aus der Prostitution ausgestiegen ist und die sich seit mehreren Jahren für Aufklärung und für die Einführung des schwedischen Modells einsetzt, Manfred Paulus als Experte zum Thema Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und im Rahmen einer von Chantal Louis (EMMA) moderierten Podiumsdiskussion Vertreterinnen verschiedener Frauenorganisation aus Deutschland (Sr. Lea Ackermann von Solwodi, Sisters e.V., Terre des Femmes und Kofra – Kommunikationszentrum für Frauen zur Arbeits- und Lebenssituation).
Den schwedischen Ansatz zur Prostitution erläutern Per-Anders Suneson, Botschafter des schwedischen Außenministeriums und Grégoire Théry von CAP intl.
Der Kongress feiert außerdem 20 Jahre des „Schwedischen Modells“ mit einem Grußwort von Meghan Donovan von Talitha – eine Organisation zur Unterstützung und Ausstiegsbegleitung von Frauen in der Prostitution in Sweden, Rumänien und in der Mongolei.
Während des Kongresses wird eine Mainzer Erklärung erarbeitet. Zur Vertiefung gibt es Workshops für NGOs und zur „Loverboy-Methode“ von Dr. Ingeborg Kraus und Sandra Norak.
Regelmäßige Updates finden sich auf der Webseite zum Kongess: https://solwodiweltkongress.blogspot.com
Zur Anmeldung (um die mit dem Stichtag 19. März gebeten wird) und für weitere Informationen:
Das Kontaktformular oder die Email-Adresse weltkongress2019@solwodi.de
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Terre des Femmes „Für eine Welt ohne Prostitution“
Veranstaltung am 25. Mai in Berlin, Anmeldung bis 13. Mai möglich
19:00 Uhr Veranstaltungsort:
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32
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ZDF Info – Geschichte einer Ex-Prostituierten
ZDF-Trailer zur Doku „Bordell Deutschland“.
(Facebook-Version)
Gut für die Arbeit mit Jugendlichen geeignet.
Spanische Petition gegen Sexkauf.
Ich bin Abolitionistin, weil ich Feministin bin.
Die Petition zum 8. März.
Für ein Leben, frei von Gewalt und Ungleichheit. Prostitution bedeutet sexuelle und ökonomische Ausbeutung.
Entendemos que la huelga convocada el 8 de Marzo con el objetivo de que las mujeres tengamos una vida libre de violencia y de desigualdad no puede desconocer la prostitución como una fuente inagotable de explotación sexual y económica.
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Fachtag III des Netzwerks Stop Sexkauf! –
„Strategien zur Verbreiterung des Widerstands gegen Prostitution“
http://kofra.de/htm/_TEMP/Flyer%20Fachtag%203,%202017.pdf
Liebe Kongress- und FachtagungsbesucherInnen,
heute laden wir Sie/euch wieder sehr herzlich zu einer Fachtagung des Netzwerks Stop Sexkauf! ein. Wir haben dieses Mal ein neues Konzept, für das wir auf Ihre/eure aktive Mitarbeit zählen. Wir hatten an den vorangegangen Fachtagungen kaum Platz für den Austausch untereinander und für Beiträge von Ihnen/euch über eigene Erfahrungen und Engagement zum Thema Prostitution. Vielleicht geht es Ihnen/euch nach der Verabschiedung des „Prostituiertenschutzgesetzes“, das ja für die nächsten 10 Jahre gelten soll, auch wie uns: Wie arbeiten wir weiter, wie überzeugen wir viele Menschen, dass Legalität von Prostitution für unsere Gesellschaft untragbar ist? Wollen wir 10 Jahre warten, bis es eine Chance auf Veränderung gibt, während in der Zwischenzeit der sexuelle Missbrauch von Frauen in der Prostitution zur unhinterfragten Normalität für alle heranwachsenden Frauen geworden ist?
Wir freuen uns sehr auf den Austausch mit Ihnen/euch und die gemeinsame Entwicklung von Strategien.
Samstag, 2. Dezember von 9.00 bis 17.00 Uhr
„Strategien zur Verbreiterung des Widerstands gegen Prostitution“,
3. Fachtagung des Netzwerks Stop Sexkauf.
Das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz hat die Hoffnungen, die Politik möge endlich die Freier in die Verantwortung nehmen, enttäuscht. Es ermöglicht zwar ein gewisses Maß an Kontrolle, hat jedoch die Prostitution als solche nicht infrage gestellt, sondern bestätigt. Das Netzwerk Stop Sexkauf! muss nun Ziele und Aktionsweisen neu justieren und Zugang zu Politik und Medien finden. Auf unserer 3. Fachtagung wollen wir uns und alle TeilnehmerInnen fragen, wie wir die abolitionistische Bewegung in Deutschland vergrößern, stärken und zum Erfolg bringen können. Wir vom Netzwerk Stop Sexkauf! werden unsere Erfahrungen und Strategien darstellen und bitten alle TeilnehmerInnen, ihrerseits von ihren Erfahrungen und Plänen zu berichten, denn die meisten sind gleichermaßen AktivistInnen gegen die Prostitution. Gemeinsam wollen wir anschließend erfolgreiche Strategien herausfiltern und ein systematisches und gemeinsames weiteres Vorgehen entwickeln.
http://kofra.de/htm/_TEMP/Flyer%20Fachtag%203,%202017.pdf
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Lesung mit Huschke Mau, Aussteigerin aus der Prostitution:
Die Wahrheit über Freier, Selbstzeugnisse in Freierforen
Im Rahmen der Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen
Die Aussteigerin Huschke Mau liest aus Einträgen in Freierforen, wie Freier stolz und ungehemmt beschreiben, was sie den Frauen angetan haben. Um zu verstehen, was Freier wirklich tun und den Mythen über sie die Wirklichkeit entgegenzusetzen, geben die zahlreichen Freierforen reichlich Auskunft. Jede Aufklärung über Prostitution bleibt unvollständig und quasi harmlos, wenn sie diese krasse Realität ausspart.
http://kofra.de/htm/_TEMP/11%20Die%20Wahrheit%20%FCber%20Freier%21.pdf
Dienstag, 28. November, 19.00 Uhr,
EineWeltHaus, Schwanthaler Str. 80:
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Rotlicht Aus! In Marburg:
Die Bürgerinitiative BI gegen ein Bordell in Marburg – vielleicht die älteste und auf jeden Fall sehr sehr gute BI zum Thema Prostitution und Abschaffung derselben in Deutschland – startet die Kampagne „Rotlicht Aus!“ in Marburg. Viel Erfolg!
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Pressemitteilung des „Bündnisses Stop Sexkauf“ anlässlich des Inkrafttretens des „Prostituiertenschutzgesetzes“ am 1. Juli 2017
Ab dem 1.Juli 2017 gilt das „Prostituiertenschutzgesetz“. Das Bündnis Stop Sexkauf stellt fest, dass dieses Gesetz nicht die Frauen in der Prostitution schützt, sondern es befördert vielmehr ihre industrialisierte sexuelle Ausbeutung.
Das Bündnis Stop Sexkauf fordert als Perspektive die Abschaffung der Prostitution durch das Nordische Modell, deren zentraler Kern die Freierbestrafung ist. Prostitution ist Gewalt gegen Frauen, eine Verletzung ihrer Menschenwürde und das größte Hindernis für die konsequente Umsetzung der Gleichberechtigung in Deutschland.
Das Ziel von „Stop Sexkauf“ ist es, Prostitution grundsätzlich als Problem in einer Gesellschaft, die sich Geschlechterdemokratie auf die Fahnen geschrieben hat, sichtbar zu machen und sie zu beenden. Konkretes Ziel ist die Einführung der Freierbestrafung, die an der Nachfrage nach Prostitution auf Seiten von Männern ansetzt und diese sukzessive herunterfahren will. Wir orientieren uns am schwedischen Beispiel, das dieses Ziel bereits entwickelt hat und vorlebt. Die Folge ist, dass Prostitution von mittlerweile über 80% der schwedischen Bevölkerung abgelehnt wird und der Kauf von sexueller Benutzung von Frauen verpönt ist. Damit wird ein Männlichkeits- wie Weiblichkeitsbild an die nachwachsende Generation vermittelt, das im Gegensatz zu Deutschland Männern keine sexuelle Verfügung über Frauen zugesteht und von Frauen keine Verfügbarkeit erwartet. Dies ist die Grundlage für eine effektive Gleichberechtigungspraxis. Darüber hinaus brauchen die Frauen in der Prostitution individuelle Unterstützung und wirksame Alternativen, uneingeschränkten Zugang zu Traumatherapie sowie eine existentielle Absicherung, um ihnen den Ausstieg aus der Prostitution zu ermöglichen.
Wir fordern eine öffentliche Aufklärung über die zerstörerische, entwürdigende Realität in der Prostitution und über die Bedingungen, die Frauen in die Prostitution einsteigen lassen: in aller Regel traumatische Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch, körperlicher wie psychischer Gewalt, Vernachlässigung, Armut, Zwang und Abhängigkeit.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Anita Heiliger, stellvertretend für das Bündnis Stop Sexkauf.
►Dem Bündnis Stop Sexkauf haben sich bisher u.a. angeschlossen: Solwodi, Terre des Femmes, Karlsruher Appell, BI-gegen-Bordell Marburg, Kofra e.V., Karo e.V., Abolition 2014, Zero Macho Deutschland, SPACE international, Inga e.V., Feministische Partei, Ladies Team , Die Störenfriedas, „Scientists for a world without prostitution“, EMMA, Stopp Sexkauf Saar
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Fachtagung II/2016 von Stop Sexkauf!: Die Sexkaufer im Fokus am 3. Dezember 2016, von 9-17 Uhr in der Ev. Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24. 80331 München. Anmeldung unter: kofra-muenchen@mnet-online.de, Teilnahmegebühr: 30€.
Neues von der Petition „Stop Sexkauf„: Warum eine Regulierung der Prostitution der falsche Weg ist.
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Für Interessierte – hier der neue, inzwischen aufgeweichte – Gesetzesentwurf zur Prostitution in Deutschland. Dieses Prostituiertenschutzgesetz“ soll das ProstG von 2002 nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen.
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Frankreich führte am 6. April 2016 die Freierbestrafung ein!
Frankreich hat abgestimmt:
• Die Prostitution als Gewalt an sich und als Hindernis zur Gleichstellung der Geschlechter anzuerkennen;
• Jegliche Form der Unterdrückung prostituierter Menschen abzuschaffen;
• Einen neuen Schutz und besseren Zugang zur Entschädigung der Opfer von Prostitution, Zuhälterei und Menschenhandel herzustellen;
• Eine nationale Politik zum Ausstieg aus der Prostitution einzuführen sowie lokale Hilfestrukturen so zu koordinieren, dass Opfer einen besseren Schutz erhalten, eine soziale Begleitung und alternativen zur Prostitution angeboten wird;
• Ausländischen Menschenhandel Opfer ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht auszustellen;
• Die Bekämpfung der Zuhälterei und des Menschenhandels zu verstärken;
• Sexkauf zu verbieten;
• Eine präventive Erziehungspolitik zur Nichtkäuflichkeit des menschlichen Körpers in den Schulen einzurichten.
Auch wir in Deutschland werden es schaffen, Sexkauf zu verbieten!
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WER SIND WIR?
Zum Thema aktive Frauen vom KOFRA e.V. München, BI gegen Bordell Marburg, Karlsruher Appell für eine Gesellschaft ohne Prostitution, Terre des Femmes, abolition 2014, Solwodi, SPACE Deutschland, Stopp Sexkauf Saar und weitere einzelne Frauen haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um gemeinsam an dem Ziel der Beendigung von Sexkauf zu arbeiten, Strategien zu entwickeln, Veranstaltungen durchzuführen, Aktionen zu planen, Öffentlichkeit herzustellen, Aufklärungsarbeit über Prostitution zu betreiben u.v.m.Wir sind auch vernetzt mit der European Women’s Lobby in Brüssel und ihrer Kampagne “Für ein Europa frei von Prostitution”, in der sich Gruppen aller europäischen Länder engagieren und sich gegenseitig darin unterstützen, in ihren Ländern Sexkauf zu beenden. Funktionierendes Modell ist für uns Schweden mit seiner Gesetzgebung zum Sexkaufverbot mit der Bestrafung von Freiern, aber der Entkriminalisierung der Frauen in der Prostitution., dem bereits andere Länder teilweise oder komplett gefolgt sind wie Norwegen, Finnland, Island, Irland, Kanada und Frankreich ist auf dem Weg. Das Ausland ist sehr besorgt über den “liberalen” Umgang in Deutschland mit der Prostitution, z.B. ♦über die oft verheerenden Folgen für die Frauen, die sich prostituieren und ♦über die Repatriarchalisierung der Geschlechterrollen in unserer Gesellschaft, die sich Gleichberechtigung auf die Fahnen geschrieben hat und ♦über die enorme Ausbreitung der Sexindustrie mit riesigen Gewinnen und einer Normalisierung der Vermarktung des Frauenkörpers zur sexuellen Befriedigung von Männern und ♦ über die faktische Rolle des Staates als Zuhälter, der an der sexuellen Ausbeutung der Frauen verdient.
Wir hoffen, dass wir immer mehr werden, die aufstehen gegen die Praxis des Sexkaufs in unserem Land und freuen uns über jeden Kontakt und jede Initiative.
AKTUELLES:
Nächste Veranstaltungen zu Stop Sexkauf:
•13.11. 2015 um 19.30 Uhr in Berlin, in der BEGINE – Treffpunkt und Kultur für Frauen – Potsdamerstr. 139. Titel: „Stop Sexkauf – Prostitutionsmythen entschleiern!“. Veranstalterin: Bündnis Stop Sexkauf.
•25.11.2015 um 18 Uhr in Stade, Seminarturnhalle, Seminarstr. 7. Anmeldung unter: gleichstellungsbeauftragte@landkreis-stade.de. Titel: „Stop Sexkauf! Das Prostitutionsverbot nach schwedischem Vorbild und welche Chancen bietet es? Alles über Prostitution in Deutschland und ihre Folgen“. Veranstalterin: Gleichstellungsstelle Stade.
•4./5.12.2015 ab 17 Uhr Fachtagung in München:„Stop Sexkauf! Über die Schäden durch die Prostitution“ in der Ev. Stadtakademie, Herzog-Wilhelmstr. 24. Veranstalterin: KOFRA e.V. mit dem Netzwerk Stop Sexkauf. Anmeldung: kofra-muenchen@mnet-online.de.
gelaufene Veranstaltungen:
Dokumentation der Fachtagung Stop Sexkauf Juni 2015 inPeine
Veranstaltung von Kathrin Altpeter in Stuttgart am 7.10.2015: VA in Stuttgart, Junge Welt
Wichtige Papiere:
arbeitsentwurf-referentenentwurf-prostituiertenschutzgesetz_29-07-20151 Referentenentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 29.7.2015
Amnesty International hat entschieden, Prostitution zu „entkriminalisieren“, dabei ausdrücklich auch Zuhälter und BodellbetreinerInnen genannt – entgegen vieler Proteste international im Vorfeld, z.B. von Abolish Prostitution Now Petition gegen die Position von Amnesty. Große Empörung und Entsetzen bei allen engagierten Organisationen und Personen z.B. von Kathleen Barry, Whats next? und Inge Hauschildt-Schön von der BI-gegen-Bordell Marburg: Amnesty International. Stellungnahme der Marburger Bürgerinitiative gegen Bordell.
Das Bündnis Stop Sexkauf hat einen Informationsflyer: Flyer stop sexkauf zum Herunterladen, Ausdrucken, Drucken lassen, bei Kofra Bestellen, Verbreiten und: Lesen!!
Brief der Bürgerinitiative gegen Bordell in Marburg an die Ministerin Manuela Schwesig wegen der Reformierung des Prostitutionsgesetzes und die interessante Antwort der Ministerin!! Der Brief mit Antwort hier.
resistenza femminista: Aktiv gegen den Plan für ein Rotlichtviertel in Rom. Resistenza Femminista (www.resistenzafemminista.it) ist eine italienisches Netzwerk, das kämpft gegen: „Patriarchat, Kapitalismus und Sexindustrie“. Aktuell mobilisiert es internationale Unterstützung gegen das Gesetzesvorhaben „Spilabotte“, genannt nach der Senatorin Maria Spilabotte von der PD, partita democratica, für die Einrichtung eines Rotlichtviertels in Rom, das, abgeschirmt von der Öffentlichkeit, Frauen wie „Abfall“ behandelt und den Zuhältern, Sexkäufern und der Mafia hilft, Frauen und Mädchen, verborgen vor den Augen der honorigen BürgerInnen, sexuell auszubeuten. „Wir sagen NEIN zu dieser unsäglichen Verletzung der Menschenrechte, NEIN zur Heuchelei unserer Politiker, die ihre Rechte verteidigen, Frauenkörper zu kaufen. Wir stehen auf für die Rechte aller sexuell ausgebeuteter Frauen und Mädchen, Hilfe zum Ausstieg aus der Prostitution zu erhalten statt als 2.-Klasse-Frauen ghettoisiert zu werden, wo sie geschlagen, vergewaltigt und getötet werden können, ohne rechtliche Konsequenzen für die Zuhälter und Sexkäufer.“
Die Petition des Bündnisses „Stop Sexkauf!“ an die Bundesregierung als Protest gegen die deutsche Prostitutionspolitik, bitte massenhaft unterschreiben! http://www.change.org/p/bundeskanzlerin-angela-merkel-justizminister-heiko-maas-familien-ministerin-manuela-schwesig-sexkauf-bestrafen-prostitution-abbauen
DER KONGRESS stopsexkauf.pdf
Vorträge auf der Eröffnungsveranstaltung auf youtube.
DER INTERNATIONALE KONGRESS zum Abbau der Prostitution Stop Sexkauf v. 5.-7-12.2014: DER KONGRESS stopsexkauf.pdf Die Vorträge auf der Eröffnungsveranstaltung sind auf youtube: http://youtu.be/ZYd3dNc5_IE, https://www.youtube.com/watch?v=WB7XcMk96tY,https://www.youtube.com/watch?v=-lmB_nMR0Vw Der Kongress vom 5.-7.12.2014 in München war ein großartiger Start, die Forderung “Stop Sexkauf” an … Weiterlesen
Stop Sexkauf – Materialien zur Freierbestrafung: Textsammlung, Die Realität in der Prostitution: Aussagen von Aussteigerinnen (s. Kategorien)
Interessante Presseberichte: Spiegel. Bestraft die Freier,
Weitere Inhaltliche Materialien bisher noch auf: http://www.kofra.de/htm/Stop-Sexkauf/stop-sexkauf.htm, http://www.kofra.de/Gruppen/Ak Abbau der Prostitution, http://www.banishea.wordpress.com und http://www.abolition2014.blogspot.de
AKTUELLE BEITRÄGE:
NGOs aus der ganzen Welt an Angela Merkel: Deutschland soll UN Konvention gegen Menschenhandel und Prostitution ratifizieren!
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Anfang März fanden in der UN in New York anlässlich des 20. Jahrestags der Vierten Weltfrauenkonferenz in Peking von 1995 mehrere internationale Treffen und Veranstaltungen statt. Mit dabei waren zahlreiche Nichtregierungsorganisationen, die sich mit dem Thema sexueller Ausbeutung und Gewalt … Weiterlesen
Pressemitteilung ‚Prostitutionsgesetz‘ des Bayerischen Landesfrauenrates
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Mittwoch, 25. März 2015 Pressemitteilung Bayerischer Landesfrauenrat fordert Verbot der Prostitution – Arbeitsbedingungen der Prostituierten müssen durch effektives Prostituiertenschutzgesetz verbessert werden „Der Bayerische Landesfrauenrat fordert ein Verbot der Prostitution – vergleichbar den Regelungen in Schweden – da sie menschenverachtend ist. … Weiterlesen
Protest gegen öffentliche Unterstützung einer „Bildungsveranstaltung“ der Pro-Prostitutionslobby
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In der zweiten Aprilwoche hatte das Wehnerwerk in Frankfurt eine Tagung geplant, die unter dem Titel „Sexarbeit im Kontext feministischer Diskurse“ laufen sollte, und die von „vermeintlichen Widersprüchen“ zwischen Prostitution und Feminismus und von „matriarchaler Prostitution“ sprach. Im Rahmen der Tagung … Weiterlesen
Internationaler Kongress Dezember 2015
DER INTERNATIONALE KONGRESS zum Abbau der Prostitution Stop Sexkauf v. 5.-7-12.2014:
Die Vorträge auf der Eröffnungsveranstaltung sind auf youtube: http://youtu.be/ZYd3dNc5_IE, https://www.youtube.com/watch?v=WB7XcMk96tY,https://www.youtube.com/watch?v=-lmB_nMR0Vw
Der Kongress vom 5.-7.12.2014 in München war ein großartiger Start, die Forderung „Stop Sexkauf“ an die Öffentlichkeit zu bringen und Menschen zu erreichen, die dieses Ziel im Blick haben, aber bisher keine Unterstützung dafür fanden. Erstmalig bot dieser Kongress die Gelegenheit, sich über das Sexkaufverbot und dessen Begründungen zu informieren. Öffentlichkeit und Politik sind im Vorfeld des Gesetzes von 2002 und danach nahezu ausschließlich darüber informiert worden, dass es in Ordnung sei, Prostitution in der Gesellschaft für Männer bereit zu halten. Der seitens Bordellbetreiberinnen gestartete Versuch, Prostitution als „Beruf wie jeder andere“ gesellschaftlich zu verankern, ist zwar nicht wirklich gelungen, aber hat sich weitgehend verfestigt zu einer Haltung, Prostitution zu tolerieren. Eine Vielfalt von Mythen wie etwa, Prostitution schütze die „anderen“ Frauen vor sexueller Gewalt, und die Begriffe „Freiwilligkeit“ und „sexuelle Selbstbestimmung“ haben Kritik weitgehend zum Schweigen gebracht. Allenfalls melden sich BürgerInnen zu Wort, wenn ihnen die Prostitution zu nah und zu sichtbar wird und wieder einmal ein Großbordell gebaut werden soll. Doch der Intiative Stop Sexkauf geht es um die Prostitution an sich, um die Skandalisierung der fraglosen und legitimierten Bereitstellung von Frauen für das Ausleben sexueller Bedürfnisse von Männern. Diese „Bedürfnisse“ zu akzeptieren leitet sich ab von dem immer noch virulenten Bild der angeblichen Triebhaftigkeit männlicher Sexualität, die ausgelebt werden müsse. Dieser biologistischen Vorstellung widerspricht „Stop Sexkauf“ vehement und sieht sich in guter Gesellschaft z.B. mit der Männerintiative Zero Machos, die die sexuelle Benutzung von Frauen für Geld ablehnen. Den Gedanken der „Triebhaftigkeit“ zu akzeptieren bedeutet eine Bankrotterklärung gegenüber allen Bestrebungen nach Gleichberechtigung der Geschlechter (vgl. Rahel Gugel), nach einem Männlichkeitsbild ohne Dominanz und Gewalt und nach wirksamer Bekämpfung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt. Es bedeutet ferner, die Gewalt, die jeder Form von Prostitution innewohnt, zu ignorieren bzw. zu tolerieren, es bedeutet, Gewalterfahrungen von Frauen, die in die Prostitution gehen, zu ignorieren, die es ihnen erst ermöglichen, fremde Männer für Geld in ihren Körper eindringen zu lassen und sich von den eigenen Gefühlen abzuspalten, wie die Traumaforschung (s. http://www.trauma-and-prostitution.eu, PPT Den Körper verkaufen) zeigt. Aussteigerinnen, die ihre Erfahrungen bearbeiten und politisch reflektieren, zeigen die Mechanismen und die Gewalt in der Prostitution auf und erheben die Forderung nach einem Sexkaufverbot (vgl. Rachel Moran und Tanja Rahm. Rede bei Feminism in London 2014). In 11 Diskussionsforen (s. Programm oben) wurde intensiv informiert und diskutiert. Insbesondere das Forum zur Realität in der Prostitution bot für viele erstmals die Gelegenheit, Aussteigerinnen aus Irland, Dänemark und Deutschland zuzuhören und eine ganz andere Sicht auf die Prostitution zu erhalten als es die Bordellbetreiberinnen und Dominas glorifizierend verbreiten. Die authentischen Berichte, was die Prostitution für die Frauen darin bedeutet, wie sie ihre Gefühle und Wahrnehmungen und ihr Erleben abspalten und den Sexkäufern lustvolle Sexualität vorspielen müssen, hat die TeilnehmerInnen des Forums sehr berührt und betroffen gemacht. Das Forum zum „schwedischen Modell“ der Freierbestrafung hat aus erster Hand durch den Polizisten aus Stockholm Simon Häggström und die Juristin Gunilla Ekberg darüber informiert, wie es entstanden ist und wie es in der Praxis funktioniert: Sexkäufer werden bestraft, Frauen in der Prostitution werden beraten und unterstützt – auch wenn sie nicht aussteigen wollen – und an den Schulen lernen Jungen und Mädchen, dass der Körper von anderen Menschen nicht käuflich ist – ein Wandel des Männlichkeitsbildes hat sich vollzogen, das sich nicht über die Benutzung von Frauen und Macht über sie definiert, sondern sich sukzessive auf reale Gleichberechtigung hin bewegt… (Dieser Text wird fortgesetzt…)
Materialien zum Kongress:Logostopsexkauf, Stimmen zum Kongress, Presseerklärung_Kongress_Stop_Sexkauf-1, Flyer der Ausstellung „Stop Sexkauf“, Alle 12 Ausstellungsmodule hintereinander, Alle Displays groß zum Ausdrucken/Herstellen von Displays, Bericht in der Süddeutschen Zeitung v. 8.12.2014
Die überwältigende Tanzperformance des Mädchensportzentrum&EventCenter im Centre Talma, Berlin
Fotostrecke: Mary Honeyball, Dorothee Schlegel, Tanja Rahm, Pierrette Pape, Rachel Moran, Gunilla Ekberg, Lea Ackermann, Christine Strobl, Abschlusspodium, Publikum, Tanzperformance, Beifall für Performance
Stop Sexkauf – Materialien zur Freierbestrafung:Textsammlung in: Kofra_151_152-3, Zur Realität in der Prostitution: 148 KOFRA-3 (s. Kategorien)
Interessante Presseberichte: Spiegel. Bestraft die Freier,
Weitere Inhaltliche Materialien bisher noch auf: www. kofra.de/pressebereich, http://www.kofra.de/Gruppen/Ak Abbau der Prostitution, http://www.banishea.wordpress.com und abolition 2014.
Auswirkungen der Prostitution
Initiativen in Deutschland
Eine Auswahl an Gruppen, die sich für die Beendigung der Prostitution einsetzen:
Initiative Stop Sexkauf c/o Kofra, München
Bürgerinitiative gegen ein Bordell in Marburg
Eine große Auswahl an deutschen und internationalen Webseiten und Initiativen gibt es auf http://www.banishea.wordpress.com unter „Blogroll“.