Stop Sexkauf! Informationen, Materialien, Aktionen

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Aktuell:

Neues von der Petition „Stop Sexkauf„: Warum eine Regulierung der Prostitution der falsche Weg ist.

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Für Interessierte – hier der neue, inzwischen aufgeweichte – Gesetzesentwurf zur Prostitution in Deutschland. Dieses Prostituiertenschutzgesetz“ soll das ProstG von 2002 nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen.
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Frankreich führte am 6. April 2016 die Freierbestrafung ein!

Frankreich hat abgestimmt:

• Die Prostitution als Gewalt an sich und als Hindernis zur Gleichstellung der Geschlechter anzuerkennen;
• Jegliche Form der Unterdrückung prostituierter Menschen abzuschaffen;
• Einen neuen Schutz und besseren Zugang zur Entschädigung der Opfer von Prostitution, Zuhälterei und Menschenhandel herzustellen;
• Eine nationale Politik zum Ausstieg aus der Prostitution einzuführen sowie lokale Hilfestrukturen so zu koordinieren, dass Opfer einen besseren Schutz erhalten, eine soziale Begleitung und alternativen zur Prostitution angeboten wird;
• Ausländischen Menschenhandel Opfer ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht auszustellen;
• Die Bekämpfung der Zuhälterei und des Menschenhandels zu verstärken;
• Sexkauf zu verbieten;
• Eine präventive Erziehungspolitik zur Nichtkäuflichkeit des menschlichen Körpers in den Schulen einzurichten.

Auch wir in Deutschland werden es schaffen, Sexkauf zu verbieten!

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WER SIND WIR?

Zum Thema aktive Frauen vom KOFRA e.V. München, BI gegen Bordell Marburg, Karlsruher Appell für eine Gesellschaft ohne Prostitution, Terre des Femmes, abolition 2014, Solwodi, SPACE Deutschland, Stopp Sexkauf Saar und weitere  einzelne Frauen haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um gemeinsam an dem Ziel der Beendigung von Sexkauf zu arbeiten, Strategien zu entwickeln, Veranstaltungen durchzuführen, Aktionen zu planen, Öffentlichkeit herzustellen, Aufklärungsarbeit über Prostitution zu betreiben u.v.m.Wir sind auch vernetzt mit der European Women’s Lobby in Brüssel und ihrer Kampagne “Für ein Europa frei von Prostitution”, in der sich Gruppen aller europäischen Länder engagieren und sich gegenseitig darin unterstützen, in ihren Ländern Sexkauf zu beenden. Funktionierendes Modell ist für uns Schweden mit seiner Gesetzgebung zum Sexkaufverbot mit der Bestrafung von Freiern, aber der Entkriminalisierung der Frauen in der Prostitution., dem bereits andere Länder teilweise oder komplett gefolgt sind wie Norwegen, Finnland, Island, Irland, Kanada und Frankreich ist auf dem Weg. Das  Ausland ist sehr besorgt über den “liberalen” Umgang in Deutschland mit der Prostitution, z.B. ♦über die oft verheerenden Folgen für die Frauen, die sich prostituieren und ♦über die Repatriarchalisierung der Geschlechterrollen in unserer Gesellschaft, die sich Gleichberechtigung auf die Fahnen geschrieben hat und ♦über die enorme Ausbreitung  der Sexindustrie mit riesigen Gewinnen und einer Normalisierung der Vermarktung des Frauenkörpers zur sexuellen Befriedigung von Männern und ♦ über die faktische Rolle des Staates als Zuhälter, der an der sexuellen Ausbeutung der Frauen verdient.

Wir hoffen, dass wir immer mehr werden, die aufstehen gegen die Praxis des Sexkaufs in unserem Land und freuen uns über jeden Kontakt und jede Initiative.

AKTUELLES:

Nächste Veranstaltungen zu Stop Sexkauf:

•13.11. 2015 um 19.30 Uhr in Berlin, in der BEGINE – Treffpunkt und Kultur für Frauen – Potsdamerstr. 139. Titel: „Stop Sexkauf – Prostitutionsmythen entschleiern!“. Veranstalterin: Bündnis Stop Sexkauf.

•25.11.2015 um 18 Uhr in Stade, Seminarturnhalle, Seminarstr. 7. Anmeldung unter: gleichstellungsbeauftragte@landkreis-stade.de. Titel: „Stop Sexkauf! Das Prostitutionsverbot nach schwedischem Vorbild und welche Chancen bietet es? Alles über Prostitution in Deutschland und ihre Folgen“. Veranstalterin: Gleichstellungsstelle Stade.

•4./5.12.2015 ab 17 Uhr Fachtagung in München:„Stop Sexkauf! Über die Schäden durch die Prostitution“ in der Ev. Stadtakademie, Herzog-Wilhelmstr. 24. Veranstalterin: KOFRA e.V. mit dem Netzwerk Stop Sexkauf. Anmeldung: kofra-muenchen@mnet-online.de.

gelaufene Veranstaltungen:

Dokumentation der Fachtagung Stop Sexkauf Juni 2015 inPeine

Veranstaltung von Kathrin Altpeter in Stuttgart am 7.10.2015: VA in Stuttgart, Junge Welt

Wichtige Papiere:

arbeitsentwurf-referentenentwurf-prostituiertenschutzgesetz_29-07-20151 Referentenentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 29.7.2015

Amnesty International hat entschieden, Prostitution zu „entkriminalisieren“, dabei ausdrücklich auch Zuhälter und BodellbetreinerInnen genannt – entgegen vieler Proteste international im Vorfeld, z.B. von Abolish Prostitution Now  Petition gegen die Position von Amnesty. Große Empörung und Entsetzen bei allen engagierten Organisationen und Personen z.B. von Kathleen Barry, Whats next? und Inge Hauschildt-Schön von der BI-gegen-Bordell Marburg: Amnesty International. Stellungnahme der Marburger Bürgerinitiative gegen Bordell.

Das Bündnis Stop Sexkauf hat einen Informationsflyer: Flyer stop sexkauf zum Herunterladen, Ausdrucken, Drucken lassen, bei Kofra Bestellen, Verbreiten und: Lesen!!

Brief der Bürgerinitiative gegen Bordell in Marburg an die Ministerin Manuela Schwesig wegen der Reformierung des Prostitutionsgesetzes und die interessante Antwort der Ministerin!! Der Brief mit Antwort hier.

resistenza femminista: Aktiv gegen den Plan für ein Rotlichtviertel in Rom. Resistenza Femminista (www.resistenzafemminista.it) ist eine italienisches Netzwerk, das kämpft gegen: „Patriarchat, Kapitalismus und Sexindustrie“. Aktuell mobilisiert es internationale Unterstützung gegen das Gesetzesvorhaben „Spilabotte“, genannt nach der Senatorin Maria Spilabotte von der PD, partita democratica, für die Einrichtung eines Rotlichtviertels in Rom, das, abgeschirmt von der Öffentlichkeit, Frauen wie „Abfall“ behandelt und den Zuhältern, Sexkäufern und der Mafia hilft, Frauen und Mädchen, verborgen vor den Augen der honorigen BürgerInnen, sexuell auszubeuten. „Wir sagen NEIN zu dieser unsäglichen Verletzung der Menschenrechte, NEIN zur Heuchelei unserer Politiker, die ihre Rechte verteidigen, Frauenkörper zu kaufen. Wir stehen auf für die Rechte aller sexuell ausgebeuteter Frauen und Mädchen, Hilfe zum Ausstieg aus der Prostitution zu erhalten statt als 2.-Klasse-Frauen ghettoisiert zu werden, wo sie geschlagen, vergewaltigt und getötet werden können, ohne rechtliche Konsequenzen für die Zuhälter und Sexkäufer.“

Die Petition des Bündnisses „Stop Sexkauf!“ an die Bundesregierung als Protest gegen die deutsche Prostitutionspolitik, bitte massenhaft unterschreiben! http://www.change.org/p/bundeskanzlerin-angela-merkel-justizminister-heiko-maas-familien-ministerin-manuela-schwesig-sexkauf-bestrafen-prostitution-abbauen

Protest des Netzwerks Stop Sexkauf gegen eine Tagung des Wehnerwerks mit dem Titel: “Sexarbeit im Kontext feministischer Diskurse”

DER Internationale KONGRESS STOP SEXKAUF im Dezember 2015 in München

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DER KONGRESS stopsexkauf.pdf

Eröffnung

Vorträge auf der Eröffnungsveranstaltung auf youtube.

DER INTERNATIONALE KONGRESS zum Abbau der Prostitution Stop Sexkauf v. 5.-7-12.2014: DER KONGRESS stopsexkauf.pdf Die Vorträge auf der Eröffnungsveranstaltung sind auf youtube: http://youtu.be/ZYd3dNc5_IE, https://www.youtube.com/watch?v=WB7XcMk96tY,https://www.youtube.com/watch?v=-lmB_nMR0Vw Der Kongress vom 5.-7.12.2014 in München war ein großartiger Start, die Forderung “Stop Sexkauf” an … Weiterlesen

 Stop Sexkauf – Materialien zur Freierbestrafung:  Textsammlung, Die Realität in der Prostitution: Aussagen von Aussteigerinnen (s. Kategorien)

Interessante Presseberichte: Spiegel. Bestraft die Freier,

 Weitere Inhaltliche Materialien bisher noch auf: http://www.kofra.de/htm/Stop-Sexkauf/stop-sexkauf.htm, http://www.kofra.de/Gruppen/Ak Abbau der Prostitution, http://www.banishea.wordpress.com und http://www.abolition2014.blogspot.de

AKTUELLE BEITRÄGE:

NGOs aus der ganzen Welt an Angela Merkel: Deutschland soll UN Konvention gegen Menschenhandel und Prostitution ratifizieren!

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Anfang März fanden in der UN in New York anlässlich des 20. Jahrestags der Vierten Weltfrauenkonferenz in Peking von 1995 mehrere internationale Treffen und Veranstaltungen statt. Mit dabei waren zahlreiche Nichtregierungsorganisationen, die sich mit dem Thema sexueller Ausbeutung und Gewalt … Weiterlesen

Pressemitteilung ‚Prostitutionsgesetz‘ des Bayerischen Landesfrauenrates

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Mittwoch, 25. März 2015 Pressemitteilung Bayerischer Landesfrauenrat fordert Verbot der Prostitution – Arbeitsbedingungen der Prostituierten müssen durch effektives Prostituiertenschutzgesetz verbessert werden „Der Bayerische Landesfrauenrat fordert ein Verbot der Prostitution – vergleichbar den Regelungen in Schweden – da sie menschenverachtend ist. … Weiterlesen

Protest gegen öffentliche Unterstützung einer „Bildungsveranstaltung“ der Pro-Prostitutionslobby

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In der zweiten Aprilwoche hatte das Wehnerwerk in Frankfurt eine Tagung geplant, die unter dem Titel „Sexarbeit im Kontext feministischer Diskurse“ laufen sollte, und die von „vermeintlichen Widersprüchen“ zwischen Prostitution und Feminismus und von „matriarchaler Prostitution“ sprach. Im Rahmen der Tagung … Weiterlesen

Internationaler Kongress Dezember 2015

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DER INTERNATIONALE KONGRESS zum Abbau der Prostitution Stop Sexkauf v. 5.-7-12.2014:

DER KONGRESS stopsexkauf.pdf

Eröffnung

Die Vorträge auf der Eröffnungsveranstaltung sind auf youtube: http://youtu.be/ZYd3dNc5_IE, https://www.youtube.com/watch?v=WB7XcMk96tY,https://www.youtube.com/watch?v=-lmB_nMR0Vw

Der Kongress vom 5.-7.12.2014 in München war ein großartiger Start, die Forderung „Stop Sexkauf“ an die Öffentlichkeit zu bringen und Menschen zu erreichen, die dieses Ziel im Blick haben, aber bisher keine Unterstützung dafür fanden. Erstmalig bot dieser Kongress die Gelegenheit, sich über das Sexkaufverbot und dessen Begründungen zu informieren. Öffentlichkeit und Politik sind im Vorfeld des Gesetzes von 2002 und danach nahezu ausschließlich darüber informiert worden, dass es in Ordnung sei, Prostitution in der Gesellschaft für Männer bereit zu halten. Der seitens Bordellbetreiberinnen gestartete Versuch, Prostitution als „Beruf wie jeder andere“ gesellschaftlich zu verankern, ist zwar nicht wirklich gelungen, aber hat sich weitgehend verfestigt zu einer Haltung, Prostitution zu tolerieren. Eine Vielfalt von Mythen wie etwa, Prostitution schütze die „anderen“ Frauen vor sexueller Gewalt, und die Begriffe „Freiwilligkeit“ und „sexuelle Selbstbestimmung“ haben Kritik weitgehend zum Schweigen gebracht. Allenfalls melden sich BürgerInnen zu Wort, wenn ihnen die Prostitution zu nah und zu sichtbar wird und wieder einmal ein Großbordell gebaut werden soll. Doch der Intiative Stop Sexkauf geht es um die Prostitution an sich, um die Skandalisierung der fraglosen und legitimierten Bereitstellung von Frauen für das Ausleben sexueller Bedürfnisse von Männern. Diese „Bedürfnisse“ zu akzeptieren leitet sich ab von dem immer noch virulenten Bild der angeblichen Triebhaftigkeit männlicher Sexualität, die ausgelebt werden müsse. Dieser biologistischen Vorstellung widerspricht „Stop Sexkauf“ vehement und sieht sich in guter Gesellschaft z.B. mit der Männerintiative Zero Machos, die die sexuelle Benutzung von Frauen für Geld ablehnen. Den Gedanken der „Triebhaftigkeit“ zu akzeptieren bedeutet eine Bankrotterklärung gegenüber allen Bestrebungen nach Gleichberechtigung der Geschlechter (vgl. Rahel Gugel), nach einem Männlichkeitsbild ohne Dominanz und Gewalt und nach wirksamer Bekämpfung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt. Es bedeutet ferner, die Gewalt, die jeder Form von Prostitution innewohnt, zu ignorieren bzw. zu tolerieren, es bedeutet, Gewalterfahrungen von Frauen, die in die Prostitution gehen, zu ignorieren, die es ihnen erst ermöglichen, fremde Männer für Geld in ihren Körper eindringen zu lassen und sich von den eigenen Gefühlen abzuspalten, wie die Traumaforschung (s. http://www.trauma-and-prostitution.eu, PPT Den Körper verkaufen) zeigt. Aussteigerinnen, die ihre Erfahrungen bearbeiten und politisch reflektieren, zeigen die Mechanismen und die Gewalt in der Prostitution auf und erheben die Forderung nach einem Sexkaufverbot (vgl. Rachel Moran und Tanja Rahm. Rede bei Feminism in London 2014). In 11 Diskussionsforen (s. Programm oben) wurde intensiv informiert und diskutiert. Insbesondere das Forum zur Realität in der Prostitution bot für viele erstmals die Gelegenheit, Aussteigerinnen aus Irland, Dänemark und Deutschland zuzuhören und eine ganz andere Sicht auf die Prostitution zu erhalten als es die Bordellbetreiberinnen und Dominas glorifizierend verbreiten. Die authentischen Berichte, was die Prostitution für die Frauen darin bedeutet, wie sie ihre Gefühle und Wahrnehmungen und ihr Erleben abspalten und den Sexkäufern lustvolle Sexualität vorspielen müssen, hat die TeilnehmerInnen des Forums sehr berührt und betroffen gemacht. Das Forum zum „schwedischen Modell“ der Freierbestrafung hat aus erster Hand durch den Polizisten aus Stockholm Simon Häggström und die Juristin Gunilla Ekberg darüber informiert, wie es entstanden ist und wie es in der Praxis funktioniert: Sexkäufer werden bestraft, Frauen in der Prostitution werden beraten und unterstützt – auch wenn sie nicht aussteigen wollen – und an den Schulen lernen Jungen und Mädchen, dass der Körper von anderen Menschen nicht käuflich ist – ein Wandel des Männlichkeitsbildes hat sich vollzogen, das sich nicht über die Benutzung von Frauen und Macht über sie definiert, sondern sich sukzessive auf reale Gleichberechtigung hin bewegt… (Dieser Text wird fortgesetzt…)

Materialien zum Kongress:Logostopsexkauf, Stimmen zum Kongress, Presseerklärung_Kongress_Stop_Sexkauf-1, Flyer der Ausstellung „Stop Sexkauf“, Alle 12  Ausstellungsmodule hintereinander, Alle Displays groß zum Ausdrucken/Herstellen von Displays, Bericht in der Süddeutschen Zeitung v. 8.12.2014

Die überwältigende Tanzperformance des Mädchensportzentrum&EventCenter im Centre Talma, Berlin

Fotostrecke: Mary Honeyball, Dorothee Schlegel, Tanja Rahm, Pierrette Pape, Rachel Moran, Gunilla Ekberg, Lea Ackermann, Christine Strobl, Abschlusspodium, Publikum, Tanzperformance, Beifall für Performance

Mary Honeyball Dr. Schlegel, MdB P1260998 (2)Pierrette.Rachel Moran1Gunilla Lea Ackermann Christine Strobl.   Perspektiven1  PublikumMädchensportzentrum&EventCenter Central Talma Berlin Standin Ovations für Berlin  

Stop Sexkauf – Materialien zur Freierbestrafung:Textsammlung in:  Kofra_151_152-3, Zur Realität in der Prostitution: 148 KOFRA-3 (s. Kategorien)

Interessante Presseberichte: Spiegel. Bestraft die Freier,  

Weitere Inhaltliche Materialien bisher noch auf: www. kofra.de/pressebereich, http://www.kofra.de/Gruppen/Ak Abbau der Prostitution, http://www.banishea.wordpress.com und abolition 2014.